Eine klare Dokumentation über die Potentiale des Yoga und deren Beweisbarkeit durch die Wissenschaft. Sehenswert und sehr motivierend. Bei Uplift: http://upliftconnect.com/watch-new-science-behind-yoga.

Hier einige Essenzen in deutsch – frei übersetzt:

Die Wissenschaft beginnt zu beweisen, dass die Ursachen von Erkrankungen viel subtiler sind als ihre Symptome. Sie ist heute fähige die subtilsten und winzigsten Veränderungen von Energien zu messen. Und wie sich die Tools des Messens verändern, so verändern sich jetzt auch unsere Wahrheiten über uns selbst.

So auch, dass wir nun neben allen Erfahrungen beweisen können, dass Yoga uns befähigt besser mit Stress umzugehen, der Reibung, die wir mit den anstrengenden Umwelteinflüssen haben. Es hilft uns widerstandsfähig zu sein und unsere kontinuierlichen Selbstheilungskräfte zu nutzen. Wird Yoga  richtig praktiziert, kultiviert es Homöostase, den Selbstheilungsmechanismus des Körpers. Der Körper will immer in die Balance kommen und Yoga hilft dabei. Bei der Balance von Körper und Geist, der vor allem der Balance von sympathischen (Kampf und Flucht) und parasympathischen (Ruhe und Entspannung) Nervensystem. Wenn wir einen gelassenen und sicheren Zustand herbeiführen, balancieren wir das autonome Nervensystem und damit den Selbstkorrekturmechanismus unseres Körpers, dass sich Gesundheit von selbst einstellen kann.

Geistig eröffnet diese Übung von Gelassenheit ebenfalls neue Möglichkeiten. Wir leben in einer sehr unbeständigen und unvorhersehbaren Welt. Und in dieser Unbeständigkeit entstehen energetisch gesehen Befürchtungen und Ängste in unserem Nervensystem. Wenn Angst förmlich im Nervensystem steckt, wird unser Verstand sehr linear und zielorientiert und diese Denkart funktioniert eben eher schlecht im Rahmen von Unbeständigkeit. Wenn wir Yoga und Atemübungen machen, wird unser Nervensystem ruhig und entspannt. Und wenn der Körper „ent-spannt“ ist, kann sich der “kreative Flow”, das spontane freie Handeln entfalten, das unter Unbeständigkeit am besten funktioniert.

Neben den Übungen des Yoga fordert es uns beständig zu einer gesunden Selbstregulation auf. Einer Verhaltensregulation, dass wir aufhören uns zu „vergiften“. Wir werden nie „heilen“ wenn wir immer wieder die selben Dinge tun, die uns schaden. Und wir wissen genau was uns schadet, aber stoppen sie nicht. Unsere Essenssüchte, Drogen und Medikamente, zu wenig Schlaf, Junkfood und hoch verarbeitetes Essen. Wir stumpfen uns damit ab, werden trübe, stumpf und glanzlos. Und jeder von uns weiß, wie schwer die Verhaltensänderungen hier sind. Yoga mit Gleichgesinnten kann eine Motivation und Widerstandskraft um Stück für Stück unserer Selbstvergiftung zu entkommen.

Das erste Prinzip nach tiefem Atmen ist als „Hör auf dich selbst zu vergiften“. Und wenn wir das tun eröffnen sich unglaubliche Räume und Möglichkeiten für das neue, das wir uns so herbeisehnen. Du kannst dich verändern, du kannst deine Entwicklung bestimmen und du kannst dich heilen. Höre auf die Dinge zu tun, die dich vergiften und Du schaffst Raum um zu wachsen.

Yoga ist also nie Theorie. Yoga ist eine Verhaltensübung, eine Körper-Geist-Übungspraxis. Du kannst die Vorteile nicht lernen, du kannst nur üben und sie erfahren. Fast alles kommt aus der Erfahrung und nicht aus der Theorie. Wenn du die Meditation, die Asanas, die Atmung und die Selbstregulation übst, dann stellen sich die psycho-physiologischen Veränderung ein, die durch die Philosophie und Psychologie benannt werden.